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26/01 2012

Ein starkes Team: Kai, Stefan, Philipp und Konstantin managen den Wettberger Volkslauf

Das ORGA-Team bei der Herrenhäuser Team-Challenge 2011

Eine perfekt organisierte und durchgeführte Veranstaltung. Ein Musterbeispiel einer Veranstaltung für den Laufpass Hannover. Wer einen Volkslauf ausrichten möchte, sollte sich vorher Wettbergen anschauen, “ so steht es im „Gästebuch&Kritik“ für den Wettberger Volkslauf. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind voll des Lobes über die vorbildliche Organisation. Kai Hippe, Stefan Schwark, Philipp Schwark und Konstantin Werge bilden das verantwortliche Team, das den besonderen Höhepunkt im Sportkalender Hannovers garantiert.

Der Wettberger Volkslauf ist zu einem Riesenerfolg geworden. Immer größere Teilnehmerfelder und die Beteiligung an der Aktion „Lauf(s)pass der Region Hannover“ haben die TuS Wettbergen weit über die Regionsgrenzen hinaus bekannt gemacht. Die familiäre Betreuung, viele Streckenposten, die elektronische Chipzeitmessung, betreute Garderobe, der Sofort-Urkunden-Druck, Pokale für die Schnellsten der unterschiedlichen Disziplinen, Zielvideo und große Fotosammlung, Danach-Massage durch ein kompetentes  Physioteam, Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken und weiteren Spielangeboten, professionelle Beratung zu Laufschuhen und Kleidung, Ernährungsberatung und Körperfettmessung, kalte und warme Getränke sowie Bananen und großes Kuchenbuffet im Ziel sind die besonderen Markenzeichen der TuS. Die technischen Innovationen und das interessante Rahmenprogramm sind in sechs Volksläufen entwickelt worden, sie suchen ihres Gleichen.

Wer nun glaubt, dass hier alte Hasen das Sagen haben, wird durch das junge Team mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren überrascht. Stefan, Philipp und Konstantin sind noch im Studium (Betriebswirtschaft-Gesundheitswesen, Informationstechnik, Maschinenbau), Kai hat sein Studium abgeschlossen und ist als Wirtschaftswissenschaftler bereits im Job. Auch wenn die Vorbereitung und die Organisation des Volkslaufes ein Ganzjahresjob geworden sind, finden alle vier noch Zeit für weitere Hobbies und ehrenamtliches Engagement. Dabei kommt der eigene Sport, der sie zusammengebracht hat, zurzeit zu kurz. Die vier haben sich in den unterschiedlichsten Sportarten versucht (Badminton, Fußball, Leichtathletik, Tennis), geblieben ist die Lust am Laufen unterschiedlicher Distanzen. Die Idee, den Volkslauf rund um Wettbergen – ursprünglich von Norbert Gardlo kreiert - wieder aufleben zu lassen, kam ihnen vor acht Jahren. Als der damalige Leichtathletik-Abteilungsleiter Matthias Beckmann seine erklärte Bereitschaft zur Mitarbeit studienbedingt zurücknehmen musste, waren die drei Jugendlichen Kai, Stefan und Philipp auf sich allein gestellt. Doch getreu dem Motto „Rede nicht über Gutes, tue es…“ packten sie ihr Vorhaben an. Durch den großen Erfolg motiviert, wurde auch der nächste Termin mit dem Ende der letzten Veranstaltung publiziert und so ein Selbstzwang zum Weitermachen geschaffen. Auch nach sechs Wettberger Volksläufen ist das Team nicht müde. Neuerungen für das Rahmenprogramm werden gemeinsam diskutiert und entschieden. Größere Entfernungen der Studienorte werden in der Vorbereitung virtuell überbrückt. Die aufwendigen Vorbereitungen „Wettberger Volkslauf 2012“ sind mit der Sponsorenpflege, der Streckenplanung, dem sehr aufwendigen Genehmigungsverfahren in allen angrenzenden Gemeinden sowie dem Werben im eigenen Verein um Unterstützung und Teilnahme bereits angelaufen.  Die Veranstaltung findet am 7. Oktober statt.

 

Gefragt nach ihren Wünschen für das Jahr 2012 sprudelt ganz spontan der Wunsch nach mehr Teilnehmern aus dem eigenen Verein heraus. Im letzten Jahr nutzten nur 4% der Mitglieder der TuS Wettbergen die Chance zur kostenfreien Teilnahme an diesem gelungenen Event. Bis zu 800 Teilnehmer verkraftet das Netz der Chipzeitmessung, dass der IT-Student Philipp koordiniert. „Wir wünschen uns, dass die TuS Wettbergen die Veranstaltung zu einem Wettberger Volksfest macht und sich alle Abteilungen des Vereins daran beteiligen“, sagt Kai.  „Anerkennung und Lob der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist unsere Motivation…“ ist die Zusammenfassung von Philipp in dem amüsanten Live-Interview mit dem Organisations-Team, zu dem Stefan per Internet aus Osnabrück zugeschaltet war.

Wilfried Seiffert

 

29/11 2009

Im Fokus: Herbert Ahrens

„Der TuS bin ich…“ ist der geflügelte Satz, an dem alle Handball-Mitglieder der TuS Wettbergen ihr langjähriges Mitglied Herbert Ahrens erkennen. Vor die Entscheidung gestellt, eine ukrainische Spitzenspielerin aus Kiew für die  erfolgreiche Damen-Handballmannschaft zu engagieren, entschied er sich als damaliger Abteilungsleiter Handball einsam und verantwortungsvoll gegen das finanzielle Abenteuer. Herbert hat nie die „Bodenhaftung“ verloren. Auch sind einsame Entscheidungen an sich nicht sein Ding, vielmehr ist Herbert ein ausgesprochener Harmonie- und Vereinsmensch.

Zur TuS Wettbergen ist Herbert auf Umwegen gekommen. Seinen Sport „Wasserskilauf“ betrieb er in den 70-ern auf der Aller, weil in der TuS dies wichtige Angebot fehlte. Umweltbedenken leiteten die Suche nach einem Alternativsport ein. Seine Frau Edda machte es ihm schließlich mit „Mutter und Kind“-Turnen vor. Den letzten Anstoß zum Wechsel gab Nachbar Hubert Stansch, der ihn zum Handball in Wettbergen überredete. Die Mannschaft von Trainer Ernst Busche mit Wolfgang Lange, Michael Jördens, Wilfried Grigo, Walter Althaus, Gerd Schulz, Werner Hofeditz, Mustafa Nicsic und Heinz Freitag als Mitspieler wurde seine neue „Freizeitheimat“. Traurig ist Herbert, dass seine "Oldies" vor drei Jahren aufgegeben haben, weil ein Torwart fehlte. Geblieben ist der regelmäßige Handball-Stammtisch, zuletzt mit einem Grünkohlessen im Wiesendachhaus in Laatzen. Geblieben ist auch die sonntägliche Radtour mit Ernst Busche und Gleichgesinnten. Herberts neue Sportarten in der TuS sind „Gymnastik für Herren 60+“ am Dienstagmorgen und „Tischtennis für Jedermann“. Die „dritte Halbzeit“ nach Training und Wettkampf gehören bei ihm auch heute wie in der Vergangenheit zum festen Sport-Ritual.

Ein weiteres Hobby von Herbert ist das Wandern; als geborener Harzer (Goslar 1940) steckt das Wandern in seinem Blut. Den Harz hat er mehrmals durchwandert, wie auch das übrige Deutschland. Am meisten schwärmt er von der großen Alpenüberquerung. Der Jakobsweg liegt noch vor ihm. Aber seit seine Edda aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitlaufen kann, ist das Projekt auf Eis gelegt.

Seit neun Jahren ist Herbert Ahrens engagiertes Mitglied im TuS-Vorstand. Nach seinem vorgezogenen Ruhestand brauchte der ehemalige Betriebsleiter von Bosch Hannover eine neue ausfüllende Tätigkeit. Das war ein Glücksfall für die TuS, die dringend einen Gerätewart suchte. Es gelang, Herbert dafür zu überreden - einen ausgewiesenen Fachmann für alle handwerklichen Probleme mit den Spezialgebieten Elektrik und Elektronik. Das ehrenamtliche Engagement bringt er nicht nur für die TuS, sondern auch für die Kommunale Seniorenhilfe Hannover auf. Zwei- bis viermal in der Woche ist er im Einsatz, um hilfsbedürftigen Senioren mit seinen Handwerkerdiensten zu helfen. Überzeugung und Begeisterung, anderen helfen zu können, ist ihm ins Gesicht geschrieben; es wirkt ansteckend. Wolfgang Lange, sein langjähriger Freund und Wegbegleiter, schwärmt: „Wenn man ihn braucht, ist er stets zur Stelle – auch mit seinem gesamten Equipment“.

Herbert Ahrens zählt zu den Leistungsträgern der TuS. Seine Stimme hat im TuS-Vorstand großes Gewicht, er ist sachlichen Argumenten aufgeschlossen. Auch ist er stets bereit, Verantwortung zu übernehmen. Dem TuS-Vorstand gibt Herbert mit auf den Weg: "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Mitglieder miteinander reden und nicht übereinander.“ Seine Frau Edda ergänzt: “Die alten Bellheims werden irgendwann zurücktreten. Die jüngere Generation sollte den Mut haben, in die Fußstapfen der Alten zu treten, um die TuS - ihren Verein - eigenverantwortlich zu gestalten.“

Wilfried Seiffert

 

 

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