Rolf Hischen - ehemaliger Rekordtorschütze der Wettberger Fußball-Herren - wurde wegen seiner Spielweise mit „Gerd“ Müller von Bayern München verglichen; immer zur rechten Zeit mitten im Geschehen. 25 Jahre hat er die Fußballstiefel für die TuS geschnürt und ist bei allen Abwerbungsversuchen standhaft geblieben.
Rolf Hischen trat 1951 als Turnkind und als Fußballschüler in die TuS Wettbergen ein. Lebhaft kann er sich an sein erstes Spiel in Empelde mit Achselhemd und TuS-Wappen erinnern. Mit 17 Jahren musste er in der 3.Herren ("Dornkaat-Elf") aushelfen. Von da an wurde er Stammspieler in der 1. Herren zusammen mit Alfred Völksen, Robert Wesche, Karl-Heinz Dühlmeier, Helmut Probst, Arno Schuster, Horst Ehlers und Lothar Wittig. Über die 1.Kreisklasse ging es dabei leider nicht hinaus, obwohl Werner Richter als engagierter und ergeiziger Trainer nichts unversucht ließ. Außer viel Schweiß und Bier floss jedoch nichts, auch kein Geld. Gern erinnert er sich auch an seine Zeit in der "Alten Herren" zusammen mit Arno Girullat, Dieter Querfurt, Rolf und Friedel Menge, Günter Bösen, Spielertrainer Dieter Metz, Rolf Watermann, Friedel Schmidt und Norbert Gardlo. Der Aufstieg in die Sonderklasse zusammen mit Arminia Hannover war ein besonderes Highlight. "Wer seid Ihr denn?" wurde zu Spielbeginn von den Arminen gefragt, die anschließend wie begossene Pudel vom Platz gehen mussten.